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 Christine 2

Christines Geschichte (geschrieben im Oktober 2001):

Mein Name ist auch Christine.
War auch an Zervixkarzinom erkrankt. Bin 29 Jahre alt.  Zuerst Konisation im Juni 2001. Wollte allen Betroffenen mitteilen, dass es eine Alternative zur Entfernung der Gebärmutter gibt. Die Entfernung des Gebärmutterhalses mit umliegenden Gewebe sowie den Lymphknoten. Das  nennt sich Trachelektomie und wurde erst 19 mal in Deutschland gemacht. Man kann danach noch Kinder kriegen. Ich will zwar keine mehr, habe mich aber trotzdem dafür entschieden. Es hat mich zwar auch ziemlich  flachgelegt. Kann es aber empfehlen. Ich wurde in der Uni Jena operiert. Siehe dort auch Informationen im Internet. Übrigens war das was sie operiert haben bei der 2. OP alles gesund. Vielleicht hatte das Medikament  Betaisodona mit dem Wirkstoff Jod auch diese Wirkung? Haltet die Ohren steif!
Ich freue mich, dass du die Trachelektomie mit in deine Seiten nimmst. Damit hoffe ich, dass einigen Frauen die Entfernung der  Gebärmutter erspart bleibt. Dieses Verfahren gibt es in Deutschland schon ein paar Jahre. Es wird eigentlich nur für Frauen verwendet, die noch Kinderwunsch haben. Ich habe keinen mehr - ich habe schon 4. Trotzdem  wollte ich mich mit einer G.-entfernung nicht abfinden. Habe es in Jena dank eines netten Chefarztes geschafft.
Die Trachelektomie wird bei kleinen Tumoren verwendet bis IB und nicht so tiefe Infiltration. Das  Verfahren kommt aus Frankreich von D.Dargent und wurde dort bei ca. 33 Patienten verwendet. Ich war die 19. in Deutschland. Auch einige schon in USA. Ist genau so sicher wie totale OP aber weniger belastend.

Wenn es mir danach auch sehr schlecht ging, fühle ich mich jetzt gut. Bis auf 4 kleine Narben ist fast alles wie früher. Es wurden auch laproskophisch die Lymphknoten entfernt. Voraussetzung für diese OP  war, dass die Lymphknoten frei sind - das sehen sie erst, wenn sie sie raus machen. Hat mich geärgert. Dadurch hat die OP ca. 3h länger gedauert. Ich habe das alles psyschisch nicht verdaut und hoffe, irgendwann Frieden  zu finden. Ich finde es schön, dass ich in dir jemanden gefunden habe der das gleich erlebt hat. Auch ich hatte danach Todesängste, weil ich eine schwerkranke Frau im Zimmer hatte und nicht wußte, wie schlecht es mir  geht. Von den Ärzten wird man nach der OP allein gelassen. Ich habe bis jetzt OP in (8/2001) noch nicht mal schriftlich meinen Befund. Nur mündlich bzw. Brief an die Frauenärztin. Dass alles gesund war und die OP und  Schmerzen nicht hätten sein müssen, macht mich fertig. Obwohl, ich war mir sicher, dass nichts mehr ist (nach Konisation im Juni). Die Ärzte haben mich unter Druck gesetzt, es zu machen.
Meinen kleinen Sohn (jetzt 7  Monate) mußte ich damals abstillen und bei der 2.OP 2 Wochen nicht sehen und danach nicht groß heben. Ich glaube, dieser Verlust schmerzt am meisten.

 

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