Start
Verhalen
Berichte
Links (NL)
Links (D)
Kinderwens?
Sitemap
BuiltByNOF
 Sonja (D)

Hallo Christine,

mich hatte es letztes Jahr auch getroffen. Durch eine Krebsvorsorge beim Arzt  wurde der Krebs festgestellt. Es war ein hin und her. Ich musste erst  eine  Konisation über mich ergehen lassen um dann zu erfahren, dass es nicht  ausgereicht hatte. Danach hatte man mich nach Köln in die Uni-Klinik verwiesen zu Prof.  Possover. Dort kam ich mir sehr  verloren vor. Ich hatte so gut wie keine gescheiten Aufklärungsgespräche führen können. Ich musste Sonntags anreisen. Meinen Arzt habe ich nicht mehr sehen können. Nach der langen OP ist mein Arzt in den Urlaub  gefahren. Die anderen Ärzte konnten mir keine genauen Auskünfte  geben. Ich bekam in der Klinik Blasenentleerungsprobleme lag außerdem auch noch mit einer alten Dame im Zimmer, die mir den ganzen Tag davon  erzählte, dass ich meine langen Haar vergessen könnte. Die würden mir bei der chemo ausfallen. Ich war wie vom Teufel geritten. Es hieß doch keine chemo? Ich war verzweifelt und keiner konnte mir Auskunft geben.

Endlich zu Hause fing der Terror erneut an. Ich bekam vom Chefarzt ein  Schreiben, dass es jetzt wohl an mir liegen würde ob ich eine chemo machen lassen  will oder nicht. Die Bestrahlung währe ein muss. Ich  bin aus allen Wolken gefallen. Bin zu meinem Arzt und der sagte, ja wenn das da so steht, muss das so gemacht werden. Ich habe mich sofort an das Telefon gehängt und versucht den Dr. Possover zu erreichen. Hat mich  etliche Tage gekostet. Bis die Entwarnung kam. Es  hieß, dass der Brief aus Versehen an mich gesendet wurde. Die Bestralung und die Chemo wären Quatsch. Es ist alles in Ordnung.

Jetzt hieß es endlich wieder aufatmen. Einige Monate später bemerkte ich, dass meine Regelblutungen weniger wurden. Ich bin also wieder nach Köln in die Klinik zur Sprechstunde. Dort teilte man mir mit, dass mit einer kleinen OP die Narben gedehnt  werden müssen, damit der Abfluss der Periode besser sei. Dies könnte allerdings auch mein Arzt durchführen. Dies habe ich dann auch von meinem Frauenarzt durchführen lassen. Doch ohne Erfolg. Nun musste ich also doch wieder nach Köln in die Klinik.

Die OP ist jetz 3 Tage her. Meinen Arzt konnt ich schon wieder nicht sprechen. Bin ohne Aufklärung aus dem Krankenhaus nach Hause. Sitze nun hier und versuche schon wieder nachzutelefonieren. Das ist Traurig. Man ist sowieso schon so unsicher. Bis jetzt habe ich auch meinen Kinderwunsch ganz nach hinten gestellt. Bevor i h nicht genau weiß, was jetzt alles noch abgehen kann. Fühle mich ganz schön alleine gelassen. Ich weiß auch nicht wie es ist, wenn ich tatsächlich mal Schwanger werden soll. Es hieß hier irgendwas von Nähen. Keine Ahnung und davon viel. Alles SCHEISSE!!!

Habe seit der OP keinen Sex mehr gehabt. Die OP ist jetzt 1 Jahr her. Ich habe beim Geschlechtsverkehr wahnsinnige schmerzen. Hier heißt es nur, es wäre alles super verheilt. Alles ist aus der Bahn geschmissen worden. Ich fühle mich total  beschissen. Werde ich mit 34 Jahren keinen Sex mehr haben ? Bin froh endlich jemanden gefunden zu haben, der etwas nachempfinden kann. Im Possover Forum gab es nur eine Person, die ein Satement über die OP abgegeben hat. Sie hatte mitgeteilt, dass sie Schwanger geworden ist.

Dies ist also ein Teil meiner Geschichte zur Trachelektomie.

Gruß

Sonja

 

[Home] [Olijf (NL)] [Olijf (D)] [Verhalen] [Berichte] [Links (NL)] [Links (D)] [Kinderwens] [Sitemap] [Warum diese site?] [Waarom deze site?]